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Köln

Samstag, 17 Juli 2010 - Kölner Lichter


Kölner Lichter 2004 - Copyright Jürgen Köhler - www.feuerwerk-galerie.de


Das Höhenfeuerwerk der 'Kölner Lichter' ist eines der größten musiksynchronen Feuerwerke Deutschlands.Es zieht jährlich rund 800.000 Menschen an die Rheinufer in Köln. Zuvor finden weitere Feuerwerke Porz, Rodenkirchen, am Tanzbrunnen und an der Mühlheimer Brücke statt, bevor das Hauptfeuerwerk auf einem Pontonschiff zwischen Hohenzollernbrücke und Deutzer Brücke gezündet wird. Mehr als sechs Monate Vorbereitungszeit gehen so langsam ihrem Ende zu - oder besser gesagt in Richtung Höhepunkt. Zu den diesjährigen „Kölner Lichtern“ rechnet der Veranstalter erneut mit einem Besucherrekord, d.h., dass bis zu 1. Mio. Menschen den Rhein zu Köln säumen werden, um eines der größten musiksynchronen Pyro-Musicals Europas live zu erleben. WECO Feuerwerk, der Weltmeister der Pyrotechnik, wird mit seinem mehr als 45-köpfigen Pyrotechnikerteam rund um Chefpyrotechniker, Georg Alef, alle Großfeuerwerke anlässlich der „Kölner Lichter“ ausrichten. Neben den mittlerweile schon traditionell stattfindenden 6 Großfeuerwerken entlang des Rheins von Köln-Porz an bis nach Mühlheim, liegt das Hauptaugenmerk natürlich wieder auf dem großen Abschlussfeuerwerk, abgeschossen aus einem auf dem Rhein schwimmenden Container-Schiff heraus, zwischen Hohenzollern- und Deutzer Brücke. Zeitreise … ist das diesjährige Thema der 8. Kölner Lichter, mit dem WECO Feuerwerk den Zuschauern eine pyrotechnische Reise durch die geschichtliche Entwicklung des Feuerwerks darbieten möchte. Kapitel 1: Die Epoche, in der der Mensch das Feuer in Naturgewalten wie Gewitter, Feuersbrünste und Vulkanausbrüchen entdeckt und für sich nutzbar macht. Dafür kommt heute moderne Spezial-Pyrotechnik wie Blitz-Simulatoren und Flammensäulen zum Einsatz; auch ein Vulkanausbruch wird szenisch dargestellt. Kapitel 2: China – das Geburtsland des Feuerwerks. Schon sehr früh entwickelte man dort mit einfachen pyrotechnischen Mitteln die sogenannten Himmelsblumen. Fantasievolle Namen wie weiße Orchideen oder silberner Drache charakterisieren das chinesische Feuerwerk in der Frühzeit. Kapitel 3: Das Feuerwerk gelangt über Fernost-Reisende und Abenteurer nach Europa. Nur Goldeffekte, die durch Holzkohle oder auch Eisenpulver erzeugt wurden, standen den Pyrotechnikern im 14. und 15. Jahrhundert zur Verfügung. Was die eigentliche Farbenpracht anging, war das frühe europäische Feuerwerk demnach eher spärlich ausgestattet. Schon ganz frühzeitig erkannten die damaligen Machthaber in Europa, allen voran die Kirche, die Wirkung auf das einfache Volk. Und so überzeugte man die Menschen mit Feuer spuckenden Drachen und brennenden, an einem Seil zur Erde herab gezogenen Engeln, von der von Gott gegebenen Macht. Auch dies wird heute mit Effekten der damaligen Zeit entsprechend nachgestellt. Kapitel 4: Die große Hochblüte des Feuerwerks fand in Europa im 17. und 18. Jahrhundert statt. Jeder europäische Machthaber, der etwas auf sich hielt, ließ zu großen Festen wie Siegesfeiern, Taufen oder auch Vermählungen ein Feuerwerk abbrennen. Durch neue Metallsorten wurde die Pyrotechnik allmählich brillanter, aber noch nicht bunt. Gleißende Silberkaskaden, Wasserfälle, Springbrunnen, Kometenmosaike für allegorisch pyrotechnisch erzählte Geschichten, in denen der ausrichtende Fürst immer als Held hervorging, kamen damals zur Anwendung. Auch diese Epoche soll bei den Kölner Lichtern 2008 nochmals auferstehen. Anders als im 18. Jahrhundert wird das Kölner Publikum sich wohl mit dem goldsilber gleißenden Feuerwerk zufrieden geben müssen, denn den damaligen hochadeligen Gästen wurden nämlich farbige Augengläser verteilt, um so dem einfarbigen Feuerwerk einen bunten Touch zu geben. Kapitel 5: Zu Anfang des 19. Jahrhunderts, mit der Entdeckung der Alkalien und Erd-Alkalien, kam Farbe ins Spiel. Gleichzeitig wurde Feuerwerk, das bisher als absolutes Luxusgut nur dem Adel vorbehalten war, auch peu à peu für Jedermann zugänglich. Seine überwältigende und euphorisierende Wirkung hat das Feuerwerk bis heute nicht verloren. Aber landestypische Charakteristika hat die Pyrotechnik während der Zeitreise in Europa und Asien schon angenommen. Die zweite Hälfte der Kölner Lichter möchte diese Unterschiede herausarbeiten. Fernöstliches Feuerwerk mit seiner überwältigenden Formen- und Farbenvielfalt, südeuropäisches Temperament im manchmal sehr lauten italienischen Feuerwerk bis hin zum technologischen, sehr exakt abgeschossenen Feuerwerk in unseren nordeuropäischen Breiten, läuten das Finale der diesjährigen Kölner Lichter 2008 ein.
Dauer:
  ca. 25 Minuten

Ausführende Feuerwerker:
  Weco

Veranstaltungs-Tickets:
 Tickets für die Kölner Lichter

Veranstaltungs-Webseite:
  www.Kölner-Lichter.de

Schiff Tickets:
  Schiffstouren

Karte anzeigen:
  Köln

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Weitere Termine:
  Samstag, 17 Juli 2010
  Samstag, 09 Juli 2011


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Weitere Termine dieser Veranstaltungsreihe:

Samstag, 17 Juli 2010: Kölner Lichter in Köln

Samstag, 09 Juli 2011: Kölner Lichter in Köln

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